Allen guten Vorsaetzen zum Trotz sind schon wieder viel zu viele Wochen vergangen, bis es ein Update gibt. Und wie immer ist natuerlich soo viel passiert. Wochenende sind bei uns sowieso immer voll ausgebucht und wenn wir mal nichts vorhaben ist es auch mal schoen, nichts zu tun und an den Strand zu fahren.
Was ihr so alles verpasst bzw. nicht mitbekommen habt:
Nashville
Anfang Juni sind Pia und ich zusammen nach Nashville geflogen und haben uns mit Michi getroffen, der bis vor kurzem in Kentucky studiert hat. Nashville ist wirklich die Music City. Haben uns die Country Hall of Fame angesehen, waren auf einem Country Konzert in der Grand Ole Opry und sind nachts durch die Bars gezogen. Das ganze wurde dann von schoenen 35 Grad Celcius abgerundet – was ich damals noch als sehr heiss und ungewoehnlich empfand. Mittlerweile sind 35 und mehr Grad in New York auch schon normal, inkl. stinkender Gassen und nicht auszuhaltenden U-Bahnstationen.
Ansonsten sind die red necks ja alle total nett und freundlich – viel offener als die yankees hier
Das Wochenende danach hat Michael dann mich besucht und wir haben zusammen New York unsicher gemacht.

Niagara Falls
Und immer noch Juni… eine Woche spaeter: Niagarafalls.
Damit wir die 8h-Strecke (einfach) auch sinnvoll an einem Wochenende schafften, sind wir am Samstag um halb vier frueh losgefahren. Tobi und ich hatten die erste Fahr/Navigationsschicht, waehrend Pia und Dennis gemuetlich auf der Rueckbank gepennt haben. Mit genuegend Starbucks-Coffee im Blut vergingen die ersten Stunden auch wunderbar und wir konnten auch die Daemmerung geniessen.
Mittags sind wir dann schnell ins Hotel, haben uns frischgemacht und sind dann zu den Falls gefahren. Der erste Eindruck von der Gegend war ja eher enttaeuschend: Wenn man sich die Faelle in einer herrlichen Landschaft vorstellt, liegt man falsch. Rings rum alles zugebaut. Auf der kanadischen Seite sieht man die Hochhaeuser und Tuerme der Touristeneinrichtungen. Sobald man aber mal am Wasser ist, ist das alles vergessen. Diese majestaetische Kraft und Staerke ist nur noch “amazing” . Wir haben den groessten Teil des Tages in Kanada verbracht und uns auch von dem kitschigsten Rummel nicht vertreiben lassen, bevor wir muede aber total beindruckt in unsere Betten gefallen sind.



Am Sonntag haben wir noch einen Abstecher zum Erie-See gemacht, bevor wir unsere Rueckfahrt-Odysee antraten.
Kurz nach Niagara Falls mussten wir stoppen, da der Motor ueberhitzt ist. Also abkuehlen lassen und Wasser nachfuellen. Dumm nur, dass uns das regelmaessig auf der Strecke passiert ist und wir letztendlich im Stau vor der Washington Bridge nach Manhattan standen und die Lueftung (bei 25-30Grad Aussentemperatur) auf heiss und volles Geblaese stellen mussten, damit wir noch rueberkommen.
Besuch
Ende Juni hiess es dann leider fuer uns von Pia Abschied zu nehmen, da ihr Praktikum sich dem Ende naeherte. Mittlerweile geniesst sie sicher die schoene Hitze Kaliforniens und Nevadas
Ueberhaupt, in den letzten Wochen war bei uns richtig viel los und wir wurden von Besuch ja nur so “ueberschwemmt”
Nach Pias Eltern kam Tobis Freundin Jessie mit Freunden, die 10 Tage spaeter von Tobis Mutter und Schwester ausgewechselt wurden. Damit gleich mal viele Gruesse an die wahrscheinlich fleissigsten meiner Blogleser
Meine Eltern waren fuer 10 Tage hier und wir haben neben dem New York Sightseeing eine Tour nach Washington D.C. mit Zwischenstopp im Amish-Land gemacht.
Washington ist wirklich beeindruckend. Das ist eher ein Museums/Memorial Dorf als eine Stadt.
Am Independence Day, der als einziger Tag in den letzten meist heissen Wochen, total verregnet war, sind wir alle zusammen zum watertaxibeach und haben das Macys Feuerwerk gesehen. Wirklich unglaublich. Eine halbe Stunde wurde da ein Spektakel geboten, wie man es sich nicht vorstellen kann. Und mit dem Wetter hatten wir noch soweit Glueck, das puenktlich zum Start der Regen aufgehoert hatte.
So, Bilder von allem kommen – soweit noch nicht vorhanden – heute abend ins Picasa Webalbum.
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